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Bauantrag - und die lieben neuen Nachbarn ;-)

Bild von Stefan

Der Bauantrag ist angekommen. Nach einigen auch wochenendlichen Telefonaten mit dem Town & Country Partner in Hagen sowie dem Architekten halten wir unseren Bauantrag in den Händen. Den schnell mehrmals unterschreiben und dann ab damit. Allerdings ist auch noch ein Baulastantrag der Nachbarn mit dabei. Die müssen nun auch noch unterzeichnen, dann kanns losgehen.

Nach einem Telefonat mit dem AB der Nachbarn am Freitag versuchten wir am Samstagabend nochmal. Ja, da muß ich erst mit meinem Mann drüber sprechen. Und die Woche drauf kam dann die Antwort: Wenn wir vom Grundstück drei Meter(!) auf voller Länge(!) den Nachbarn schenken(!), wären sie im Gegenzug bereit, uns im Durchschnitt dreimal täglich über ihr Grundstück fahren zu lassen. Nun, ein für die Nachbarn sicher lukrativer Tausch.

Per Mail nach dem Betrag gefragt, der da hinter dem Angebot steckt, kam keine Antwort, also wollten sie das wirklich kostenlos "erwerben". Na, schauen wir mal, wie sich das nachbarschaftliche Verhältnis auf dieser Basis weiterentwickelt. Wir verschenken jedenfalls keine 120m² für eine Zufahrt, die allenfalls 2500 € wert ist. Denn das sind die Mehrkosten, die wir nun für die neue Bordsteinabsenkung haben. Die restlichen Kosten der Zufahrt hätten wir eh. Nun, da wird halt vorn etwas entastet, damit wir über unser Grundstück fahren können. Im Nachhinein fiel uns auf, dass auf unserem Grundstück immer ein PKW stand, der bei einer Lösung der Zufahrt wie geplant dort natürlich nicht mehr stehen konnte. War und ist ja eine Zufahrt und kein Parkplatz, steht auch so im Grundbuch. Vermutlich deshalb wollte man uns ein Geschäft anbieten, bei welchem wir nur ausschlagen konnten. Na, der Schuß ging ja wohl nach hinten los. Nun nutzen wir nicht nur unser als Parkplatz mißbrauchtes Grundstück, nun wird auch noch nach vorn zur Straße hin soweit ausgeastet, so dass die Ruhe der Nachbarn von vorn etwas eingeschränkt wird. Schade, man hätte sich auch nachbarschaftlich einigen können, nun warten wir wieder auf einen neuen Bauplan, der Vermesser und der Architekt müssen wieder ran, wir haben Zeit- und Geldverlust. Aber was tut man nicht alles für ein friedliches nachbarschaftliches Verhältnis.
Nebenbei bemerkt: Hätten wir die drei Meter abgeben, wäre unser Grundstück zu schmal für die von uns geplante Bebauung -ein neun Meter breites Haus- geworden. Dann wäre es Asche gewesen mit Bebauung, die Nachbarn hätten sich gefreut, weil sie das Grundstück weiter kostenlos genutzt hätten und wir uns um die Grünpflege, Gehwegreinigung und die Steuern hätten kümmern müssen. Unsere Erfahrung sagt jedenfalls: Hier ist Vorsicht geboten.

Sollte Euch unser Baublog gefallen und -vor allem- weitergeholfen haben und ihr wollt auch noch mit Town und Country bauen oder dort unverbindlich einmal vorbeischauen: Wir wären Euch dankbar, wenn Ihr uns als Grund für Euer vorbeischneien bei Town und Country angebt. Zum einen bekommen wir so ein Feedback, ob sich unser Aufwand mit der Homepage gelohnt hat, zum anderen bekommen wir davon auch noch einen kleinen "Obulus für die Vermittlung".

 

Und solltet Ihr aus Hagen oder Umgebung kommen, könnt Ihr ruhig auch einmal -falls noch weitere Fragen neben dem Bautagebuch sind- vorab bei uns vorbeischneien. Vielleicht halten wir etwas für nebensächlich und haben es erst gar nicht erwähnt und Euch ist es sehr wichtig.

 

Einfach auf Kontakt klicken, Nachricht schicken, wir melden uns.



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